Streifzüge durch die Stadtgeschichte

Entdecken Sie Chemnitz auf eigene Faust und lassen Sie sich inspirieren von Facetten der Industriekultur, von ostmodernen Bauten und der Anmut des Jugendstils:

VISIT CHEMNITZ-TOUREN


Unterwegs in der Kulturhauptstadt 2025

Von bahnbrechenden Erfindungen, mutigen Entscheidungen bis hin zu kulturellen Innovationen – Chemnitz steckt voller Ideen und Überraschungen. Als „Sächsisches Manchester“ zählt Chemnitz zu den industriellen Wiegen Deutschlands. Im Jahr 2025 wird Chemnitz Kulturhauptstadt Europas sein. Aber schon jetzt lohnt es sich, die spannende Kulturregion zu erkunden.

Unter dem Motto „C the unseen“ laden wir Sie ein, die Schätze, Überraschungen und das bislang Unentdeckte in Chemnitz zu erleben. Mit diesen drei Touren kommen Kunstinteressierte genauso auf ihre Kosten, wie Architekturfans oder historisch begeisterte Menschen.

Übersichtskarte der drei Touren Ostmoderne, Jugendstil und Industriekultur zum Download

Rot: Route Ostmoderne

Das Zentrum von „Karl-Marx-Stadt“, wie Chemnitz zwischen 1953 und 1990 hieß, war als Musterbeispiel für eine sozialistische Stadtplanung gedacht. Vom Krieg zu 80% zerstört, war von der einst prächtigen Architektur der Innenstadt fast nichts übrig. Der Wiederaufbau und die Restaurierung einiger Bauten führte dazu, dass heute unzählige Baustile entlang der Straße der Nationen zu finden sind. Darunter herausragende Bauten der Ostmoderne: mit Platz, Struktur, Ecken und Kanten. Lassen Sie sich von geraden Linien, Kunst am Bau und schwebenden Dächern faszinieren.

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Gelb: Route Industriekultur

Mit der Errichtung der ersten Baumwollspinnereien um das Jahr 1798 begann die Industrielle Revolution der Chemnitzer Region. Die Stadt Chemnitz wuchs und mit Richard Hartmann und Louis Ferdinand Schönherr siedelten sich gleich zwei Großindustrielle an, die dazu beitrugen, dass Chemnitz zu Beginn des 20. Jahrhunderts zu einer der reichsten Städte Deutschlands wurde. Zahlreiche eindrucksvolle und repräsentative Gebäude, zum Teil monumentale Fabrikanlagen, entstanden – Kathedralen der Industrie, die noch heute das Stadtbild von Chemnitz prägen.

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Blau: Route Jugendstil

Chemnitz als Industriemetropole war Anziehungspunkt und Heimat vieler Industrieller, die ihren Erfolg auch in repräsentativen Firmenbauten, noblen Jugendstilvillen und dekorativen Gründerzeitbauten zum Ausdruck brachten. Dadurch zählt der Kaßberg heute zu einem der größten zusammenhängenden Jugendstil- und Gründerzeitviertel Europas. Dekorative Fassaden mit viel Liebe zum Detail prägen ganze Straßenzüge. Zentrumsnah und in exponierter Höhenlage, zählt das Viertel heute nicht nur bei jungen Familien zu den beliebtesten Wohnquartieren und lässt kulinarisch keinen Wunsch offen.

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