Rock am Kopp 2016 #3: HEISSKALT

Foto: Viktor Schanz Foto: Viktor Schanz

Heisskalt kündigen neues Album an: „Vom Wissen und Wollen“ erschien am 10.06.16. Die Vorabsingle “Euphoria” gibt es seit dem 19. Februar im MPN oder auf Anfrage zu hören und erscheint am 11. März in allen digitalen Verkaufsstellen. Sie lässt erahnen, mit welcher Brachialität und Präzision diese außerordentliche Liveband auf “Vom Wissen und Wollen” agiert - die Instrumentalaufnahmen sind wieder gemeinsam im Toolhouse in Rotenburg a.d. Fulda eingespielt worden.

Auf dem Album werden insgesamt 12 Lieder über das 'Wissen und Wollen' zu hören sein, jedes für sich ein eigener kleiner Kosmos, die Erschütterung suchend, die Bestürzung voraussetzend, liebevoll miteinander verknüpft und als Klanggewitter über uns hereinbrechend, das in seiner Intensität seinesgleichen sucht.

Foto: Jakob Sauerwein Foto: Jakob Sauerwein

...thanks and get ready! Dieser grimmepreisverdächtig gute Bandname steht seit 2009 für ordentlich DIY-Punkrock aus Chemnitz. Die ehemals zwei - seit Oktober 2014 drei - Musiker Jakob, Christoph und Markus bringen ihre Hassliebe in Form von unverfälschter Gitarrenmusik zum Ausdruck. Gemixt wird das Ganze mit "brontal unterhaltsamer" Live-Dude-Footage. Die "Freie Presse" betitelte ein Konzert von ...tagr jüngst als Mischung aus gelungener Rock-Show und misslungenem Poetry-Slam. Und es stimmt. Was sich belappt, das liebt sich - und diese Liebe drückt sich immer wieder in fetten Riffs, tightem Drumming und hmynischen Refrains aus. Nach einer EP, einem Album und wieder einer EP, alles hemdsärmelig selbst-produziert, wurde im März 2016 die neue Platte mithilfe von Kurt Ebelhäuser (Blackmail, Scumbucket) in dessen Tonstudio45 aufgenommen.

Rock am Kopp 2016 #2: Maeckes

MAECKES (Die Orsons / Chimperator) Foto: Ben Hammer MAECKES (Die Orsons / Chimperator) Foto: Ben Hammer

Zu Gast ist MAECKES (Die Orsons / Chimperator), bekannt als Mitglied des Duos Maeckes & Plan B sowie Teil der Gruppe Die Orsons. Schon seit Jugendtagen geht es dem Deutschrapper, mit bürgerlichem Namen Markus Winter, um gepflegte Rhymes und fette Beats: anfangs mit Freestyle-Rap, später als Moderator der Stuttgarter Hip-Hop Open sowie diversen Veröffentlichungen, die es bis in die deutschen Album-Charts schafften.

Mit seiner Band „Die Orsons“ hat er Hip Hop in einer betongrauen Phase bunt ausgemalt und für Deutschrap eine neue Türe geöffnet. Als Solo-Künstler hat er mit „KIDS“ den Blueprint für deutschen „Indie-Rap“ geschrieben und ab und zu gibt er ein geheimes Gitarrenkonzert.

Martin Ebert, Foto: Patrick A. Nast Martin Ebert, Foto: Patrick A. Nast

MARTIN EBERT - VIELE VISIONEN
„Hör auf dein Herz“ singt Martin Ebert im ersten Song seines Debütalbums„Viele Visionen“, und es wird sofort klar, dass dies auch seine Prämisse beim Song schreiben ist. Alle zehn Lieder, die er nun vorlegt, eint die sehr private und intime Darstellung von Gefühlszuständen und persönlichen Geschichten,die wohl vielen von uns so oder ganz ähnlich schon passiert sind. Dabei bestechen Martin Eberts ehrliche und poetische Texte in ihrer Feinheit und Präzision durch einen sprachlichen Stil, wie er hierzulande nur selten anzutreffen ist.

Ein Rapper auf Farben-Suche: Wo sind denn nur all die bunten Farben? Diese Frage stellte sich der Rapper Maeckes in seinem Lied "Graustufenregenbogen" bei einer neuen Auflage von Rock am Kopp. Mehrere hundert Besucher hatten sich trotz unklarer Wettervorhersagen vor dem Marx-Monument eingefunden, um den 33-Jährigen zu lauschen. Im Vorprogramm hatte Martin Ebert auf der Bühne gestanden. Nach seinem Auftritt war der Deutsch-Rocker aus Gera, dessen neues Album "Viele Visionen" zum Teil in Chemnitz entstanden ist, guter Dinge. "Ich bin mega zufrieden", sagte er zur Resonanz auf sein Kurz-Konzert. Ebert verfolgte danach Maeckes Auftritt als Zuhörer. (Quelle Freie Presse) 

Rock Am Kopp 2016 #1: MEGALOH

Megaloh

Mit seiner Musik ist der Berliner Rapper Megaloh selbst zu einer Art Regenmacher geworden. Das ist die wahre Stärke des Megaloh von 2016: dass er Geschichten nicht nur erzählt, sondern sie in unmittelbar mitreißende Musik zu übersetzen weiß. Seine unverwechselbare Bühnenpräsenz, die Verbindung zwischen Publikum und Künstler, seine kraftvolle Art – Megaloh ist, was viele sein wollen und die wenigsten erreichen: Ein echter Live MC.

DJ SoSoKev

DJ SoSoKev ist ein junger Chemnitzer, der seit 2007 seine Liebe für das DJing entwickelt hat. Angefangen hat alles im heimischen Studio, wodurch er nach und nach seine ersten Erfahrungen sammelte. In seiner Heimatstadt ist er fester Bestandteil vieler Partynächte und Resident im Brauclub.

Knapp 2.500 Zuschauer haben am Samstag, den 28.05.2016 die erste Auflage 2016 der Veranstaltungsreihe "Rock am Kopp" besucht. Ein heftiges Gewitter sorgte dabei für eine zeitweise Unterbrechung, nachdem DJ SoSoKev vor dem Marx-Monument seine Show gestartet hatte. Hauptact des Tages war der Berliner Rapper MEGALOH, der - passend zum Wetter - Songs seines neuen Albums "Regenmacher" vorstellte. Darin schildert er unter anderem seinen Arbeit als Lagerarbeiter in der Hauptstadt.

Rock am Kopp

Das war "Rock am Kopp" 2015
Mehrere Tausend Besucher aus Chemnitz und Umgebung feierten bei Bilderbuch-Wetter die gleichnamige Band aus Österreich beim zweiten Rock am Kopp 2015. Knapp anderthalb Stunden heizten bei ohnehin schon über 25 Grad DJ Sir Henry aus dem Chemnitzer Club Nikola Tesla, der das WarmUp spielte, und die Band den Zuschauern ein. Für Bilderbuch war es der erste Auftritt in Chemnitz. Nach mehreren großen Festivals, wie dem Highfield, Melt!, Rock am Ring und Rock im Park haben sie nun auch den Kopp gerockt.


Das war "Rock am Kopp" 2014

Rapper MC Fitti eröffnete die Sommerkonzertreihe von „Die Stadt bin ich“: Sonnenbrille, Slippers und „30 Grad“ – diese Assoziationen für den bekannten Rapper MC Fitti konnten kaum zutreffender sein als beim ersten „Rock am Kopp“-Konzert“. Rund 5000 Fans feierten vor dem Karl-Marx-Monument über eine Stunde eine ausgelassene Party. Das erste „Rock am Kopp“ war ein voller Erfolg.

Nach dem Warm-up mit der Werdauer Band „Still Trees“, die auch 2015 beim Kosmonaut-Festival spielte, heizte die deutsch-britische Elektropopband „I Heart Sharks“ dem Publikum ein. Mehr als 2500 Besucher hatten sich vom kühlen Wetter nicht abschrecken lassen und feierten über zwei Stunden vor dem Nischl.

Im Zeichen der 3: Beim dritten „Rock am Kopp“ rockte Ronny Trettmann bei anfangs heißen 33 Grad den Nischel, der mehr als nur drei Schweißperlen auf der Stirn hatte. Rund 3000 Fans feiert mit, als Trettmann und Crew Reggae- & Dancehall-Beats zum Besten gaben.