875 Jahre Chemnitz

Ideenwerkstatt: 875 Jahre Chemnitz

Zum Jubiläum 875 Jahre Chemnitz im Jahr 2018 sind Ideen der Chemnitzer gern gesehen.

Die Chemnitzerinnen und Chemnitzer sind gefragt, das 875-jährige Jubiläum ihrer Stadt mitzugestalten. Alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Institutionen sind eingeladen, sich selbst einzubringen. Wir freuen uns auch über eine aktive Teilnahme und Mitgestaltung des Jubiläums. Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Schaub. Hier finden Sie das Konzept zum Stadtjubiläum 875 Jahre Chemnitz.

Wir sind begeistert, motiviert und inspiriert und möchten uns herzlich bei allen TeilnehmerInnen der ersten Arbeitstreffen für die Ideen, die Gespräche und die Fragen bedanken. Zur weiteren Strukturierung der Projekte – unabhängig vom Themenraum – finden Sie hier das Formblatt für die Einreichung bis 14.03.2017.

Am Donnerstag, den 23.02.2017 um 17:30 Uhr öffnet der dritte Projektraum für das Stadtjubiläum 875 Jahre Chemnitz. Im Seminarraum des Industriemuseums, Zwickauer Straße 119, begegnen sich die Akteure für den Themenraum HERAUSFORDERUNG zum ersten Mal.

Zum Stadtjubiläum

Im Jahr 2018 wird Chemnitz den 875. Geburtstag seiner ersturkundlichen Erwähnung feierlich begehen. Da es - wie in vielen Städten auch - in Chemnitz keine Gründungsurkunde gibt, gilt die erste nachweisliche Erwähnung der Stadt im Jahr 1143 als Ausgangspunkt der Stadtgeschichte.

Diese erste nachweisliche Erwähnung war die Verleihung des Marktprivilegs, wenngleich erste schriftliche und archäologische Hinweise auf die Besiedelung des späteren Stadtgebietes existieren, so z.B. die Kirche und das Kloster auf dem Schloßberg. Kaiser Lothar gründete vermutlich 1136 das Kloster und stattete es mit Grundbesitz aus. Das war der Ausgangspunkt für die weitere Besiedlung des Umlandes.

Der Nachfolger Kaiser Lothars, König Konrad III., bestätigte im Jahr 1143 die Gründung des Klosters, wodurch der „Raum“ Chemnitz erstmalig urkundlich genannt wird. Dem Kloster wurde ein Gebiet zur wirtschaftlichen Versorgung zugewiesen und vom König ein Marktprivileg verliehen. Dieses Marktprivileg lässt auf den königlichen Stadtgründungswillen schließen, gilt aber nicht als Gründungsdokument für die mittelalterliche Stadt, sondern lediglich als Vorstufe.