ibug 2018: Künstleraufruf für Festival in Chemnitz

24.01.2018

2017 setzte die Industriebrachenumgestaltung – kurz ibug – sich selbst neue Maßstäbe. Das renommierte Festival für urbane Kunst und Kultur lockte mehr als 15.000 Besucher nach Chemnitz in die verfallenen Hallen des ehemaligen VEB Spezialmaschinenfabrik, kurz SPEMAFA.

Zudem begeisterten die Macher mit eigens dafür ausgearbeiteten Führungen mehr als 1.000 Schüler der Region für die Kunst der Gegenwart. Nachdem das letzte Jahr alle Erwartungen übertroffen hat, bleibt die ibug 2018 in der sächsischen Großstadt und stürzt sich voller Elan auf ein neues Objekt. Ab Mitte August wird wieder eine Chemnitzer Industriebrache zum Spielplatz und Schmelztiegel der Kreativität für mehr als 130 Künstler aus aller Welt. Zwei Wochenenden lang – vom 24. bis zum 26. August sowie vom 31. August bis zum 2. September – können lokale und internationale Besucher, Neugierige und Kunstliebhaber die Symbiose aus Malerei und Graffiti, Illustrationen und Installationen, Performance und Multimedia bestaunen. Sie erwartet zudem ein buntes Festivalprogramm u.a. mit Führungen und Filmen, Diskussionen und Künstlergesprächen, einem Kunstmarkt und Partys. Zwischen den Festivalwochenenden sind außerdem Angebote für Schulklassen geplant.

Dafür werden nun wieder Kreative aus der ganzen Welt gesucht, die das diesjährige Objekt mit Farbe und Leben füllen. Wer als Künstler dabei sein will, bekommt jetzt seine Chance! Interessierte können sich bis zum 15. Februar mit Vita, Kontaktdaten (Wohnort, Mail, Homepage) und drei Fotos der eigenen Arbeiten per Mail an artist@ibug-art.de bewerben.

Die Anfänge der ibug liegen 2006 in Meerane und gehen Hand in Hand mit der Suche des Künstlers „Tasso“ nach neuen Entfaltungsmöglichkeiten. Aus der ersten Industriebrachenumgestaltung hat sich seitdem ein weltweit bekanntes Festival für urbane Kunst entwickelt. Traditionell am letzten Augustwochenende wird dafür eine Brache in Westsachsen als temporäre Ausstellung freigegeben. Im Fokus der internationalen Künstler steht das Experiment mit Genres, Materialien und Techniken ebenso wie die Vergangenheit der Brache und ihre Architektur.

Weitere Informationen zur ibug gibt es online auf www.ibug-art.de

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